3D Touch auf Android-Geräten? Instagram zeigt, was möglich ist

3D Touch ist bisher eine iPhone-exklusive Funktion, die im 6s und 6s Plus Verwendung findet. Dass diese ansatzweise auch mit Android-Geräten möglich ist, zeigt die App Instagram in einer noch nicht öffentlichen Version.

Mit 3D Touch wird die Bedienung eines Touchscreens noch flexibler – wenn man möchte. Doch dieses Element, bestehend aus Peek & Pop sowie Quick Action, ist aktuell nur iPhone-Besitzern vorbehalten, obwohl es diese Technologie theoretisch auch für Android-Geräte gibt bzw. geben könnte. Bis sich 3D Touch – oder wie es letztlich heißen wird – auf anderen Smartphones etabliert, vergehen sicherlich noch einige Monate. Dabei ist es rein softwaremäßig sichtlich möglich, ein wenig 3D Touch-Gefühl auf Mobiltelefone mit dem Google-Betriebssystem zu bringen. Wie? Das zeigt die Foto-Community-App Instagram.

Instagram mit 3D Touch

Die Idee ist eine gar nicht mal komplexe: Auf der Instagram-Übersicht, auf der ihr euren Bilderstream seht, aktiviert ihr durch das lange Drücken auf ein Foto gewissermaßen das Peek & Pop. Prompt erhaltet ihr eine große Vorschau und die Kommentarfunktion, dürft das Bild liken oder es an Freunde weiterleiten. Der Hintergrund verschwimmt dezent. So funktioniert dies im Grunde auch unter iOS.

Instagram mit 3D Touch. (Foto: The Verge)

Instagram mit 3D Touch. (Foto: The Verge)

Technisch bedingt war’s das schon an „3D Touch-Simulation“, was aber auch zeigt: Ohne neue Hardware könnte man ein ähnliches Gefühl erzeugen, wie es Apple bei 3D Touch vorgibt. Schade nur, dass es sich bei diesem Feature bisher nur um einen nicht öffentlichen Test handelt, via Update könnte dieses später mal Instagram für Android erhalten. Aktuell ist das wohl nicht geplant, aber die Version 7.13.0 kann man sich testweise manuell downloaden und 3D Touch ausprobieren. Dazu ist allerdings der Bezug über APKMirror nötig, im Google Play Store kann man sich diese Fassung (noch?) nicht downloaden.

Geht da noch was?

3D Touch auf dem iPhone 6s bzw. 6s Plus ist zum Teil eine Hardware-Lösung, Sensoren stellen die Druckintensivität auf den Touchscreen fest. Doch thereotisch berherrscht auch Android seit längerer Zeit diesen Ansatz bzw. den „Vorläufer“ Force Touch, den Apple unter anderem beim MacBook verwendet. Für Tüftler könnte daher die leider recht komplexe Installation dieses Features unter Android sein – hier sind allerdings Kenntnisse beim Umfang mit dem Xposed Framework nötig.

Aber es existieren auch Apps wie die Force Touch Demo, die zumindest das Potential unter Android andeuten, aber längst nicht bei allen Smartphones gleichermaßen funktionieren. Trotzdem wird ansatzweise deutlich: Nicht nur unter iOS könnte die druckempfindliche Navigation eine Bereicherung sein – oder vielleicht auch nur eine nette Spielerei. Denn nicht einmal Besitzer eines iPhone 6s verwenden ständig 3D Touch….

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