Samsung Clean Station im Test: Der ‚Staubsauger‘ für Staubsauger

Kein Dreck auf dem Boden, kein Staub in der Atemluft. Die Samsung Clean Station leert den Staubbehälter eines JET-Akkustaubsaugers automatisch.

Samsung Clean Station im Test: Der ‚Staubsauger‘ für Staubsauger

Beutellose Staubsauger saugen zwar gut, verteilenbeim Entleeren aber wieder Staub in der Luft. Was beim manuellen Entsorgen über dem Mülleimer daneben geht, landet auf dem Boden, auf der Kleidung oder in euren Lungen.

Für Allergiker ist das ein großes Problem. Samsung hat deshalb für seine JET-Akkustaubsauger einen eigenen Staubsauger entwickelt. Dieser saugt den Dreck aus dem Staubbehälter in einen Staubbeutel, den ihr dann einfach, bequem und staubfrei entsorgen könnt.

Diese Reinigungsstation, die Samsung Clean Station VCA-SAE903, haben wir für euch getestet. Dieser Test ergänzt den Test des Akkusstaubsaugers Samsung JET 90 complete extra, der bereits vor ein paar Tagen erschienen ist.

Akkustaubsauger Samsung Jet 90 und Samsung Clean Station
Die Samsung Clean Station (links) ist einiges kleiner als der Akkustaubsauger Samsung Jet 90 (Bild: Peter Giesecke)

Kein großer Aufwand

Die Samsung Clean Station ermöglicht es euch, euren beutellosen JET-Staubsauger zu entleeren, ohne dass es staubt. Normalerweise bringt ein solcher Vorteil auch gleich einen Nachteil mit. Hier allerdings nicht. Der Ablauf ist genauso einfach wie die Idee:

  • Löst den Staubbehälter mit einem Klick vom Akkustaubsauger.
  • Öffnet den Deckel der Clean Station.
  • Setzt den Staubbehälter auf.
  • Die Clean Station dichtet automatisch ab und saugt den Dreck aus dem Staubbehälter. Währenddessen leuchtet eine LED blau.
  • Der Vorgang stoppt automatisch, wenn der Behälter leer ist. Ihr könnt aber auch eine Taste am Gerät drücken.
  • Nehmt den Staubbehälter ab.
  • Schließt die Klappe am Staubbehälter unten, die die Clean Station selbst geöffnet hat.
  • Befestigt den Staubbehälter wieder am JET-Akkustaubsauger.

Das dauert nur wenige Sekunden. Dreck entsteht nicht. Lediglich nach ein paar Wochen müsst ihr den Staubbeutel im Inneren der Samsung Clean Station wechseln. Samsung spricht von 2–3 Monaten. Doch wenn ihr viel putzt oder Tiere in eurer Wohnung habt, müsst ihr auch schneller wechseln, vielleicht schon nach einem Monat. Wann es soweit ist, sagt euch eine rote LED an der Clean Station.

Nach dem Aufsetzen startet das Absaugen automatisch. Die blaue LED zeigt es an (Bild: Peter Giesecke)

Zwei Voraussetzungen müssen noch erfüllt sein: Ihr müsst am Akkustaubsauger den Staubbehälter anstecken, der mit der Clean Station geliefert wurde, weil nur der sich nach unten öffnen lässt. Zudem müsst ihr die Staubbeutel von Samsung verwenden.

Pulsierende Luftströme

Die Samsung Clean Station saugt den Inhalt des Staubbehälters mit der Luft ins Innere und reinigt diese mithilfe eines mehrstufigen Filtersystems.

So kommt der geleerte Staubbehälter aus der Samsung Clean Station. Einfach die Klappe schließen und wieder mit dem JET-Akkustaubsauger verbinden (Bild: Peter Giesecke)

Da der Dreck bereits verdichtet ist und sich durch lange Haare vielleicht sogar kleine Knäuel gebildet haben, arbeitet die Clean Station mit pulsierender Luft. Samsung nennt diese Technik deshalb auch Air Pulse.

Eine Klappe schließt wiederholt den Lufteinlass, sodass sich der Luftdruck immer wieder ändert. Die pulsierenden Luftströme lockern dadurch den Staub im Behälter. Widerstände werden leichter überwunden.

Mehrstufige Filter

Die staubbelastete Luft passiert zuerst den Vormotorfilter, den ihr einfach austauschen und reinigen könnt. Der Beutel fungiert als weiterer Filter. Zusätzlich gibt es noch einen Aktivkohle-Filter gegen Gerüche und einen Filter zur Reduzierung des Geräuschpegels in der Clean Station. Zum Schluss muss die Luft noch durch einen Ultrafeinstaubfilter.

Den Staubbeutel konnte ich einfach und staubfrei entnehmen. Bei meiner kleinen Wohnung wird es einige Zeit dauern, bis er voll ist (Bild: Peter Giesecke)

Laut Samsung wird die Luft zu 99,999 Prozent gefiltert. Damit ist die Clean Station wirklich für Allergiker geeignet.

Klein und unauffällig

Die Samsung Clean Station steht auf einer Fläche von 18,5 x 18 cm und ist 60 cm hoch.

Staubbehälter vom Akkustaubsauger Samsung JET 90 und Samsung Clean Station im Vergleich
Der öffenare Staubbehälter von der Samsung Clean Station (rechts) und vom Akkustaubsauger Samsung JET 90 im Vergleich (Bild: Peter Giesecke)

Damit ist sie kleiner als der zugehörige JET-Handstaubsauger, braucht aber dennoch ihren Platz. Da sich der Luftauslass auf der Rückseite befindet, sollte sie etwas Abstand zur Wand und zu anderen Möbelstücken wahren. Das Betriebsgeräusch ist sehr moderat.

Fazit: Sinnvolle Ergänzung

Die Samsung Clean Station ist nicht nur für Allergiker eine sinnvolle Ergänzung. Sie leert den Staubbehälter des JET-Handstaubsaugers, ohne dass etwas daneben geht. Denn wenn es schnell gehen muss, landet beim manuellen Leeren über dem Mülleimer gerne etwas auf Boden oder Kleidung. Zudem gelangt Staub zurück in die Atemluft.

Der Ablauf ist einfach. Ihr entfernt lediglich den Staubbehälter vom Akkustaubsauger und setzt ihn auf der Clean Station auf. Die Entleerung geschieht automatisch. Einfacher geht es nicht.

Die Samsung Clean Station ist kompatibel mit dem Akkustaubsaugern Samsung JET 90, JET 75 und JET 70. Den Samsung JET 90 complete extra haben wir bereits für euch getestet.

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2 Kommentare zu “Samsung Clean Station im Test: Der ‚Staubsauger‘ für Staubsauger

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