Sage The Infizz Fusion im Test: Sprudelt Wasser und mehr

Edles Design und vielseitig. Der Sage Wassersprudler kann mehr als Wasser sprudeln. Dank FusionCap. Wir haben ihn getestet.

Sage The Infizz Fusion im Test: Sprudelt Wasser und mehr

Der Sage The Infizz Fusion Wassersprudler ist mehr als nur ein sehr gut designter Wassersprudler. Durch seinen speziellen Verschluss kannst du damit auch andere Flüssigkeiten aufsprudeln.

Der erste Eindruck vom Sage The Infizz Fusion Wassersprudler

Das Gerät sieht mit seiner matten Metalloberfläche sehr edel aus und macht einen hochwertigen Eindruck. Auch die Wasserflasche wirkt zunächst wie aus Glas. Es handelt sich aber um eine Kunststoffflasche. Der Metallboden lässt sich abschrauben. Die Reinigungsbürste aus Silikon versteckt noch eine kleine Bürste zur Reinigung des Deckels in ihrem Griff. Neben dem Deckel zum Aufsprudeln ist auch noch ein reiner Verschlussdeckel dabei. Beide sind außen aus Metall, innen aus Kunststoff.

Bedienungsanleitung per App

Sage verzichtet beim Infizz Fusion auf eine gedruckte Bedienungsanleitung. Stattdessen kannst du dir über einen QR-Code auf der Packung eine kostenlose App namens Bilt herunterladen. In dieser App suchst du dein Produkt und bekommst dann die Anleitung für verschiedene Szenarien angezeigt. Also erstes Reinigen und Pflege, Einsetzen der CO2-Flasche, Aufsprudeln von Wasser, Aufsprudeln anderer Flüssigkeiten.

Außerdem kannst du dein Produkt bewerten und deinen Kaufbeleg speichern.

Die App ist zwar auf deutsch, die Animationen inklusive Beschriftung und Off-Stimme sind jedoch auf Englisch.

Zudem ist es keine Raketenwissenschaft, den Wassersprudler in Betrieb zu nehmen und zu betreiben. Eine App dafür herunterladen zu müssen und sich minutenlang durch Animationen zu klicken, ist meiner Meinung nach etwas übertrieben. Ein paar Sätze auf Deutsch hätten da ausgereicht und wären deutlich schneller und einfacher gewesen.

Aller Anfang ist schwer

Die größte Hürde ist sowieso nicht der Einbau der CO2-Flasche – sondern überraschenderweise der erste Erwerb dieser. Während du leere CO2-Flaschen ohne Weiteres an etlichen Super- und Drogeriemarkt-Kassen für unter 9 Euro umtauschen kannst, gestaltet sich der Kauf einer vollen, neuen Flasche schwieriger. Bis ich die Flasche innerhalb weniger Sekunden einschrauben konnte, musste ich eine Odyssee durch 5 Läden hinter mich bringen.

Weil die Geschichte so kurios ist, habe ich sie dir am Ende dieses Beitrags noch einmal ausführlich erzählt. Jetzt aber erstmal weiter mit dem Test.

Das Aufsprudeln mit dem Sage Infizz Fusion Wassersprudler

Egal, was du Aufsprudeln möchtest – es sollte aus dem Kühlschrank kommen. Sage empfiehlt, Flüssigkeiten aufzusprudeln, die zwischen 1 Grad Celsius und 8 Grad Celsius kühl sind. Bei dieser Temperatur können sie mehr Kohlensäure aufnehmen als warme Getränke.

Das Aufsprudeln selbst ist ganz einfach. Du befüllst die Flasche so, dass der Pegel zwischen Minimum- und Maximumstrich liegt. Dann setzt du die Sprudelkappe auf und hängst die Flasche in den Sprudler rein. Beim Einsetzen achtest du darauf, dass die beiden Pfeile auf dem Sprudler und auf der Kappe sich gegenüberstehen. Du musst nicht groß schrauben, es handelt sich hierbei um einen Bajonettverschluss und eine kleine Drehung reicht. Dann stellst du die Flasche senkrecht und drückst zweimal eine Sekunde auf den Sprudelhebel. Du kannst auch viermal oder sechsmal drücken, je nachdem wie stark dein Getränk aufgesprudelt sein sollte.

Zum Entnehmen der Flasche stellst du sie wieder schräg und machst eine kleine Drehung in die andere Richtung, dann lässt du mit dem kleinen roten Hebel überschüssiges CO2 ab und setzt die normale Verschlusskappe auf.

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Dank dieser FusionCap kannst du steuern, wie schnell oder langsam du den Druck ablässt. So kannst du ohne Überschäumen nicht nur Wasser aufsprudeln, sondern auch andere Flüssigkeiten wie Säfte. Oder vielleicht verwandelst du ja deinen Lieblingswein in einen Schaumwein.

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Rezepte für ungewöhnliche Sprudelgetränke direkt bei Sage

Der Hersteller hat auf seiner Seite einige Rezepte für den Wassersprudler veröffentlicht, die teilweise ziemlich exotisch sind. Von noch recht einfachen prickelndem süßen Tee bis hin zu prickelnder Margarita mit Gurken und Jalapeño. Mir werden übrigens nur bei einigen der Rezepte alle Mengenangaben angezeigt, bei den anderen müsste ich raten. Davon abgesehen ist die Seite sehr praktisch als Inspiration für deine eigenen Kreationen.

Die FusionCap macht es möglich

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FusionCap mit rotem Hebel zum langsamen Ablassen der Kohlensäure

Bei diesen Mixgetränken kann der spezielle Aufsprudelkopf des Sage Infizz, seine Stärken ausspielen. Denn mit dieser sogenannten FusionCap kannst du die Kohlensäure ganz gezielt und nach und nach ablassen, was bei anderen Wassersprudlern nicht der Fall ist. Dabei solltest du das Getränk im Sprudler im Auge behalten, denn einige Mischungen neigen dazu, sehr stark aufzuschäumen. Mit dem Sage The Infizz Wassersprudler kannst du ein Überschäumen verhindern, indem du die Kohlensäure langsamer ablässt.

Worauf du achten solltest

Laut Bedienungsanleitung solltest du keine Milchprodukte aufsprudeln. Und bei Säften mit viel Fruchtfleisch solltest du den Trichter und das dazu passende Sieb verwenden, um die Flasche zu füllen. Das Sieb hält zu grobe Fruchtstücke zurück, die beim Aufsprudeln zu ungewollten Reaktionen führen könnten.

Die Kunststoffflaschen müssen einiges an Druck aushalten, deshalb solltest du sie nach ein paar Jahren gegen neue austauschen. Das Haltbarkeitsdatum ist auf jeder Flasche aufgedruckt. Meine zum Beispiel ist noch bis April 2030 verwendbar. Nach dem Ablauf solltest du sie nicht mehr verwenden. Außerdem solltest du die Flasche nicht im Geschirrspüler reinigen, nicht in den Tiefkühler legen und keinen extremen Temperaturen aussetzen.

Verwendbar bis
Verwendbar bis

Fazit: Sieht gut aus und funktioniert gut

Der Sage The Infizz Fusion Wassersprudler sieht mit seiner Metalloberfläche gut aus und funktioniert sehr einfach – so, wie ein Wassersprudler funktionieren sollte. Er verwendet die normalen Sodastream-Gasflaschen oder kompatible Flaschen und du kannst auch andere Mischungen aufsprudeln als nur klares Wasser. Auch den Flaschen sieht man mit ihrer Metallkappe und dem Metallboden auf den ersten Blick nicht an, dass sie aus Kunststoff sind.

Du kannst sie ohne weiteres auf den gedeckten Tisch stellen. Insgesamt also eine Empfehlung, wenn du einen gut aussehenden Wassersprudler möchtest, mit dem du auch mal andere Drinks aufsprudeln kannst als nur Wasser. Was meinst du: Ist dir das Design und die Vielseitigkeit den etwas höheren Preis wert oder sind dir andere Dinge bei einem Wassersprudler wichtiger? Schreib es uns gerne in die Kommentare.

Extra: Darf doch nicht wahr sein, wie schwer es ist, eine neue CO2-Flasche zu kaufen!

Vor der ersten Benutzung der Sage The Infizz Fusion musste ich mir eine CO2-Flasche mit blauem Verschluss besorgen, weil so eine nicht im Lieferumfang enthalten ist. Kein Ding – dachte ich.

Bei meiner ersten Anlaufstation, einem Drogeriemarkt, gab es die benötigten Flaschen mit blauer Kappe und Schraubverschluss nicht, sondern nur diejenigen mit pinkfarbenem Schnellverschluss. Im zweiten Anlauf verwies mich der Getränkemarkt zum dazugehörigen Supermarkt. Ein Verkäufer dort schickte mich an die Kasse, wo ich aber nur eine leere Flasche hätte umtauschen können, ich solle den Verkäufer im Lager fragen. Das tat ich, aber dort waren neue Flaschen ausverkauft.

Beim nächsten Supermarkt musste Verkäuferin A Verkäuferin B fragen, die von einem ominösen Code im Büro des Marktleiters wusste, den man erst eingeben musste. Als sie den Code hatte, stellte sich raus, dass der nur für eine Flasche mit dem pinken Verschluss galt, ich brauchte aber einen für den blauen…

Am Ende bekam ich meine neue blaue Flasche – und stellte erst später fest, dass es bei einigen Discountern deutlich leichter gewesen wäre. Dort gibt es Aufsteller mit passenden Flaschen, pink wie blau. Muss man aber auch erst einmal wissen. Quintessenz: Das Recycling-System funktioniert und die Leute tauschen fleißig Flaschen. Ist doch irgendwo eine gute Nachricht. 🙂

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