Nach der Übernahme von Sakti3: Dyson investiert in den Feststoffakku der Zukunft

Kabellose Geräte sind weiter auf dem Vormarsch. Doch die Laufzeit schnurloser Geräte ist noch immer ihre größte Schwachstelle. Als Spezialist für kabellose Staubsauger will Dyson jetzt einen neuartigen Feststoffakku entwickeln.

2015 verkaufte Dyson erstmals mehr kabellose Staubsauger als klassische Bodenstaubsauger. Kunden wünschen sich bei den Wireless-Geräten aber vor allem längere Akkulaufzeiten – und genau das ist nach wie vor ein ungelöstes Problem. Wie ihr in unserer kleinen Geschichtsgrafik unten seht, schlug die Geburtsstunde des Akkus bereits im Jahr 1799. Einen richtigen Durchbruch bei der Laufzeit der Batterien aber hat es bis heute nicht so richtig gegeben. Wie schon andere Unternehmen hat sich auch Dyson der Achillesferse Akku nun aktiv angenommen und investiert gezielt in die technische Weiterentwicklung der immer relevanter werdenden Energiespeicher. Mit der strategisch bedeutenden Übernahme des Herstellers Sakti3 sichert sich das britische Technologieunternehmen nun dafür einen wichtigen Entwicklungspartner. Immerhin zählt Sakti3 laut dem Massachusetts Institute of Technology zu den „50 intelligentesten Unternehmen des Jahres 2015“.

GeschichteDesAkkuDas Besondere an den von Sakti3 entwickelten Akkus liegt in der enorm hohen Zell-Energiedichte des Feststoffakku-Prototypen. Im Vergleich zu bisherigen Lithium-Ionen-Akkus sind Feststoffspeicher daher deutlich kleiner, sicherer, zuverlässiger und langlebiger. Somit sieht Dyson darin die ideale Voraussetzung für die Produktion handlicher aber dennoch leistungsfähiger Haushaltsprodukte. Der Weg sei nun geebnet für weitere Innovationen innerhalb des zukunftsträchtigen Markts der erfolgreichen kabellosen Staubsauger und Saugroboter, so Dyson in einem Statement. „Mit seinem vorgestellten Prototypen ist Sakti3 ein Durchbruch in der Akkutechnologie gelungen“, äußerte Firmengründer James Dyson seine Anerkennung. Gemeinsam mit den Dyson-Ingenieuren wolle man diese Technologie nun umsetzen und vor allem baldmöglichst marktfähig machen.

Wie die nächste Akkugeneration mit der neuartigen Sakti3-Technologie genau funktioniert, wird in diesem Video anschaulich erklärt:

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