Egal, ob du mit einem aktuellen V- oder einem Z-Modell von Mova liebäugelst – du entscheidest dich stets für eine der beiden Premium-Reihen des Herstellers. Das ist wahrscheinlich die wichtigste Gemeinsamkeit zum Beispiel des aktuellen V70 und des Z70: Sie verfügen über die neuesten Technologien, KI-Hinderniserkennung und andere Funktionen zum optimalen Saugen sowie Wischen deiner Wohnung. Aber wie so oft liegen die Unterschiede im Detail…
Das Wichtigste in Kürze
Kanten- und Eckreinigung vs. Wischleistung
War das bei den Saug- und Wischroboter der Vergangenheit noch nicht sofort ersichtlich, so dürfte spätestens seit dem Mova V70 und dem Mova Z70 klar sein: Sie unterscheiden sich am deutlichsten beim Wischkonzept.

Während der V70 auf zwei rotierende Wischpads mit ausfahrbarer Mechanik setzt, kommt beim Mova Z70 eine Wischwalze mit kontinuierlicher Frischwasserzufuhr zum Einsatz. Dadurch verschiebt sich der Fokus jeweils deutlich: Der Z70 eignet sich perfekt für große Flächen und harte Böden, mithilfe der Walze entsteht ein gleichmäßiges, hygienisches Wischen.
Der Mova V70 wiederum erlaubt ebenso das Wischen mit Frischwasser, allerdings über besagte Wischpads. Diese wiederum können bis zu 16 Zentimeter ausgefahren werden, die Seitenbürsten fürs Saugen um 12 Zentimeter. Die Kantenreinigung ist damit ausgeklügelter als beim Z70.

Ganz klar ist der V70 die bessere Wahl, hast du in der Wohnung viele Kanten, Möbelbeine, Ecken und gemischte Bodenarten. Denn bei bis zu 40.000 Pa Saugleistung übertrumpft er auch den Z70 mit seinen 36.000 Pa.
Der Mova Z70 wiederum fühlt sich auf weitläufigen Hartbodenflächen wohl, die Wischwalze gewährleistet mit dem Frischwassersystem eine konstante Reinigung über längere Strecken.
Im Kern viele Gemeinsamkeiten
Stellst du direkt V70 und Z70 nebeneinander, fallen allerdings zig Gemeinsamkeiten auf. Beide können ihren DToF-Sensor einfahren, um so besser unter Möbel zu gelangen. Ähnlich bzw. identisch sind auch weitere Aspekte:
- Akku & Laufzeit: Die 6400 mAh großen Akkus bieten eine Laufzeit von rund 220 Minuten (Herstellerangaben).
- Schwellenüberwindung: Highlight beider Mova-Roboter ist, dass sie Stufen und Schwellen bis zu einer Höhe von 9 Zentimetern überwinden können. Das ist zwar technisch unterschiedlich gelöst, aber das Resultat ist gleich.
- Selbstreinigende Basisstationen: Die Basisstationen von V70 und Z70 erlauben eine selbständige Leerung der Roboter. Ebenfalls halten sie die Geräte sauber und hygienisch – für eine gewisse Zeit auch komplett ohne dein Zutun.
- Ausfahrbare Reinigungselemente, obwohl sich die Möglichkeiten unterscheiden. So fahren zum Beispiel die Seitenbürsten selbständig aus, um eine bessere Rand- und Eckenreinigung sicherzustellen.
- Künstliche Intelligenz: Dank KI erkennen die Bots Hindernisse, ebenso erfolgt eine intelligente Anfertigung der Karten.

Sowohl der Mova V70 als auch der Mova Z70 sind echte Premium-Roboter für komplexe Wohnumgebungen. Starke Saugleistung, hohe Hindernisüberwindung und eine ausgeklügelte Automatisierung sind die Stärken beider Modelle.
Mova E, S, P, V und Z? Was bedeuten die Buchstaben?
Mova unterscheidet bei seinen Serien zwischen Art der Reinigung und dem Preisniveau. Diese Modelle gibt es:
- Mova Z: Maximale Wischleistung mit Walzentechnik (Premiumklasse)
- Mova V: Hochwertige Kanten- und Eckenreinigung dank ausfahrbarer Elemente (Premiumklasse)
- Mova S: Allrounder mit ausgewählten Premium-Funktionen, aber insgesamt einfacherer Ausstattung. Meist sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. (Mittelklasse)
- Mova P: Ausgewogene Mischung aus Navigation, Saugleistung und Dockingstation-Automation (Mittelklasse)
- Mova E: Weniger aufwendige Sensorik, aber gute Ausstattung für einen niedrigen Preis (untere Mittelklasse, Einsteigerklasse)
Weitere Unterschiede
Mopps versus Walzen – das ist soweit klar. Doch auch in anderen Bereichen bemerkt man unterschiedliche Ausrichtungen. Der Mova V70 hat ein beutelloses System und ist damit wartungsärmer als der Z70. Der wiederum verfügt über einen größeren Wasserbehälter für eine möglichst lange Verwendung, ohne dass du Wasser wechseln musst. Zudem besitzt der Z70 eine Wischwalzenreinigung mitsamt Warmlufttrocknung – in diesem Umfang gibt es das beim V70 nicht.

Und natürlich finden sich hier und da weitere „Differenzen“, die die meisten Anwender:innen vermutlich gar nicht bemerken dürften.
Fazit: Welcher ist besser – Mova V70 oder Z70?
Es lässt sich nicht klar beantworten, ob die V- oder Z-Reihe von Mova besser ist. In beiden Fällen handelt es sich um die absolute Oberklasse des Herstellers. Die Schwerpunkte unterscheiden sind jedoch. Der V70 mag technisch flexibler sein und kann mit seiner ausfahrbaren Kantenlogik und der beutellosen Station punkten. Brauchst du eine konstant hohe Nassreinigung für deine große Wohnung, ist der Z70 dein Favorit.

In der Vergangenheit waren die Unterschiede zwischen den V- und Z-Modellen etwas geringer, seit der 70er-Reihe hast du ganz klar die Wahl zwischen Walze oder Mopps. Und diese Unterscheidung ist für Menschen, die sich eine saubere Wohnung wünschen, alles andere als irrelevant.