Moikit Gene: Früher haben wir getrunken, wenn wir Durst hatten

Die smarte Trinkflasche Moikit Gene will Sportler daran erinnern, genug zu trinken. Sie ist nicht die erste ihrer Art und immer wieder stellt sich bei solchen Geräten die Frage: Braucht es dafür wirklich smarte Technik oder ginge das nicht auch mit gesundem Menschenverstand?

Moikit Gene: Früher haben wir getrunken, wenn wir Durst hatten

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hat der Körper signalisiert, wenn er Flüssigkeit brauchte. Das nannte man Durst. Heute übernimmt diese Aufgabe MoiKit Gene, eine rund 80 Euro teure smarte Trinkflasche, die demnächst auch in Deutschland erhältlich sein soll.

Ok, vielleicht sollte man nicht nur trinken, wenn man richtig durstig ist, sondern schon vorher. Immer mal ein Glas Wasser zwischendurch, um auf seinen Tagesbedarf von anderthalb bis zwei Litern zu kommen. Trotzdem stelle ich mir die Frage, ob dazu eine smarte Wasserflasche wie die MoiKit Gene nötig ist, dazu noch eine extra App und ein Smartphone.

Die Shenzhen mecare Network Technology Co., Ltd. hat Moikit Gene allerdings auch nicht für den Alltag entwickelt, sondern positioniert Moikit Gene als Trinkflasche für Sportler.

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Auf einem Display können diese die bisher getrunkene Menge und den Akkustand der Flasche sehen. Der Akku ist in einer Stunde aufgeladen, das soll dann für 30 Tage reichen. Die Elektronik ist natürlich so abgedichtet, dass kein Wasser eindringen kann. Die Schutzklasse IPX6 bedeutet, dass ein Schutz gegen starken Wasserstrahl bzw. vorübergehende Überflutung gegeben ist. Die Flasche fasst 700 ml und besteht aus Tritan, einem BPA-freien Kunststoff. Ohne den Deckel mit der Elektronik kann sie einfach in der Spülmaschine gereinigt werden.

Die bisher getrunkene Menge zeigt Moikit Gene in Prozent des Tagesziels an. Über Bluetooth verbindet sich die Flasche mit der App auf dem Smartphone. Diese erinnert bei Bedarf daran, mal wieder einen Schluck Wasser zu sich zu nehmen.

Nicht nur die Elektronik ist smart, Moikit Gene bietet auch zwei Trinkmodi. Je nach Haltung der Flasche soll es möglich sein, das Wasser entweder anzusaugen oder die Flasche zu kippen und normal zu trinken. Herkömmliche Flaschen erlauben je nach Konstruktionsart, nur die eine oder andere Art zu trinken. Moikit Gene schaltet automatisch um. Trotzdem soll der Deckel absolut auslaufsicher sein.

Das alles kostet, wie zu Anfang geschrieben, rund 80 Euro. Wem eine einfache Trinkflasche ohne App-Anbindung reicht, der wird in unserem Shop schon ab knapp 7 Euro fündig. Die kann man zur Not ja mit der smarten Ulla intelligenter machen, wenn man nicht auf seinen Durst vertraut.

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