Gardena möchte den Garten mit smarten Geräten erobern

Nicht nur die Wohnung und das Eigenheim sollen „Smart“ werden, sondern auch der (Vor-)Garten. Hersteller Gardena hat bereits einige reizvolle Produkte in der Pipeline.

Teurer Einstieg

Nach dem Kauf der Smart-Garden-Experten von Koubachi im Juni, steht bereits jetzt das Programm für den Saisonstart 2016 fest: Gardena möchte moderne Geräte veröffentlichen, die sich via App für iOS und später Android steuern lassen. Herzstück des sogenannten Gardena Smart System ist hierbei ein Gateway (zirka 250 Euro), der die Kontrolle der verbundenen „Maschinen“ übernimmt und auch eine Fernsteuerung über das Internet möglich macht.

Der Gateway ist das Herzstück. (Foto: Gardena)

Der Gateway ist das Herzstück. (Foto: Gardena)

Angesteuert werden können zu Beginn die Rasenmähroboter Smart Sileno (rund 1600 Euro) und Sileno+ (1850 Euro), die Bewässerungsanlage Smart Water Control (170 Euro) und der Smart Sensor (120 Euro).

Viele Möglichkeiten

Interessant sind natürlich vor allem die smarten Ansätze: Daten werden in der Cloud (Amazon Web Services für Frontend, persönliche Informationen in einem separaten Rechenzentrum in Deutschland) verschlüsselt abgelegt bzw. abgerufen. Unter anderem kann man so jederzeit und überall einen Gartenkalender abrufen, der darüber Aufschluss gibt, wann man seinen Rasen das letzte Mal gemäht oder mit Wasser versorgt hat. Auf Wunsch darf man Termine für die Arbeit der smarten Gartengeräte festlegen oder manuell „loslegen“. Mit besagten Sensoren kann man sich jederzeit Licht, Bodenfeuchtigkeit und Temperatur anzeigen lassen – ebenfalls praktisch. Eine Pflanzendatenbank und Tipps zum Verbessern des grünen Daumens fehlen nicht.

Gardena wird smart. (Foto: Gardena)

Gardena wird smart. (Foto: Gardena)

Im Optimalfall hat man seinen Garten also auch während der Urlaubszeit im Griff, mit den maximal 56db leisen Rasenmährobotern können sogar 1000m² (Sileno) bzw. 1300m² (Sileno+) bearbeitet werden. Weitere Komponenten dürften folgen, zumindest wir können uns noch einige weitere Elemente vorstellen. Gerade bezogen auf den Bereich Outdoor- und Gartenlampen dürfte noch sehr viel Potential in smarten Gartengeräten stecken.

(via)

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