Der Eufy E15 und sein größerer Bruder, der Eufy E18, besitzen einige ungewöhnliche Besonderheiten. Sie verzichten etwa auf die bei Mährobotern typischen Probleme wie Signalausfälle. Auch musst du keine Kabel zum Definieren von Zonen verlegen oder eine RTK-Basisstation platzieren. Stattdessen ist dein neuer Mähroboter in fünf Minuten startklar! Wie das geht? Mit Magie? Fast…
Das Wichtigste in Kürze
Inhalt:
Der Hersteller Eufy setzt beim Eufy E15 und dem Eufy E18 auf die hauseigene Truevision-Technologie. Mithilfe von 3D-Stereokameras und einer semantischen KI-Kamera können beide Mähroboter eine automatische Kartierung deines Gartens vornehmen. Innerhalb weniger Minuten entsteht so eine digitale Karte – inklusive Rasenkanten, Wegen und Objekten wie Bäumen oder Gartenmöbeln. Diese können vom E15 und E18 entsprechend erkannt und umfahren werden.

Truevision macht dich also unabhängig von Signalen und Begrenzungskabeln. Und sollte sich dein Garten in einer Gegend mit schwachem Satellitenempfang befinden, musst du dir auch keine Sorgen machen: Die brauchen der Eufy E15 und der Eufy E18 ohnehin nicht zwingend.
Auch gegenüber der Technologie LiDAR besitzen die Kameras Vorzüge: Truevision kann unter anderen Oberflächenbeschaffenheiten erkennen und damit präziser zwischen Gras und Wegen differenzieren. Das führt dazu, dass du kein manuelles Mapping durchführen musst – bei gewöhnlichen Gärten klappen Erkennung, Kartengenerierung und Hindernis-Wahrnehmung vollkommen selbstständig. Das spart Zeit und vor allem eines: Nerven. Sogar optimale Mährouten suchen der Eufy E15 und der Eufy E18 selbst heraus.
Weitere Highlights vom Eufy E15 und Eufy E18
Der Eufy E15 und der Eufy E18 sind also schnell einsatzbereit und navigieren sich selbst zuverlässig durch deinen Garten. Doch das ist längst nicht alles. Bequem am Smartphone und von jedem Ort der Welt (mit Internetverbindung) aus planst du die Mähvorgänge, passt diese an, definierst Zeitpläne, Routen oder gar die Schnitthöhe und die Geschwindigkeit. Auch verwaltest du bei Bedarf mehrere Rasenflächen, zum Beispiel die vor und hinter dem Haus.

Darüber hinaus besitzen beide Eufy-Mährroboter weitere Stärken:
- Smarte Objekterkennung: E15 und E18 erkennen unter anderem Zäune, Baumstämme, Gartenleuchten, Liegen, Bälle, Spielzeuge, Steine, Pools oder Brunnen.
- Intelligentes Ausweichen: Durch moderne Algorithmen entscheiden die Mähroboter zwischen einer Vermeidung des Hindernisses und einer alternativen Routenplanung. Haus- und Wildtiere umfahren sie routiniert.
- Präziser Schnitt: Dank einer fortschrittlichen Kantentechnologie können E15 und E18 auch schwer zugängliche Randbereiche erreichen. Durch grundsätzlich gleichmäßige, parallele Bahnen erzeugen sie ein professionelles Rasenbild beim Mähen.
- Auto-Nachschnitt: Wurde ein Bereich zuvor ausgelassen, kehrt der Mähroboter später zu diesem zurück und mäht nach.
- Auch für stärkere Steigungen geeignet: E15 und E18 bewältigen Steigungen bis zu 40% bzw. 18°.
- Einstellbare Schnitthöhe: Zwischen 25 mm und 75 mm kannst du deinen Rasen schneiden lassen.
Übrigens: Eufy E15 und Eufy E18 setzen auch auf GPS- und 4G-Verbindung. Dadurch erhältst du eine professionelle Diebstahlsicherung. Optional befindet sich auf der Unterseite eine AirTag-Halterung. Und solltest du kein WLAN in deinem Garten haben, kannst du für knapp 20 Euro im Jahr eine Steuerung via 4G-Mobilfunk abonnieren.
Technische Daten Eufy E15 & E18
| Schnittbreite: | 203 mm |
| Schnitthöhe: | 25–75 mm |
| Schnitthöhe einstellen: | elektrisch |
| Anzahl Klingen: | 3 |
| Maximale Steigung: | 40% / 18° |
| Akkukapazität: | 4,2 Ah / 22,2 V |
| Laufzeit: | bis 120 min. |
| Ladezeit: | ca. 110 min |
| Geräuschpegel: | 56 dB |
| Wasserschutz: | IPX6 |
| App-Steuerung: | ja |
Unterschiede zwischen E15 und E18
Die beiden neuesten Mähroboter der Anker-Marke Eufy unterscheiden sich nicht nur beim Preis, sondern auch bei nicht unwesentlichen Details. Der Eufy E18 fällt durch eine edel wirkende Silber-Optik auf, der E15 setzt auf einen grauen, aber nicht minder ansprechenden Farbton.

Entscheidender sind aber die Einsatzgebiete: Der E15 ist für Grundstücke bis 800 Quadratmeter gedacht, während der E18 auf maximal 1200 Quadratmeter ausgelegt ist. Bei solch großen Flächen kommt das integrierte GPS für eine präzisere Kartierung zum Einsatz. Beim E15 wird die Satellitenortung ausschließlich für den Diebstahlschutz verwendet.
Unterschiede im Überblick
| Eufy E15 | Eufy E18 | |
|---|---|---|
| Empfohlene Rasenfläche: | bis 800 m² | bis 1.200 m² |
| Geeignet für: | kleinere bis mittlere Gärten | größere Gärten |
| Positionierung / Navigation: | TrueVision, kamerabasiert | TrueVision, kamerabasiert; mit zusätzlicher GPS-Unterstützung für größere Flächen |
| Preisniveau bei Einführung: | circa 1200 Euro (UVP) | circa 1600 Euro (UVP) |
| Optik: | eher schlicht, schwarz/grau/weiß | silberner, hochwertiger wirkend |
Ansonsten sind beide Mähroboter technisch identisch, sie unterscheiden sich auch nicht bei der Akkukapazität oder der Laufzeit. Die gibt der Hersteller bis zu 120 Minuten an.

Welcher Eufy-Mähroboter ist also der beste für dich? Das solltest du ausschließlich abhängig von deiner Grundstücksgröße machen. Auch wenn das kleinere Modell, also der E15, günstiger ist, so kommt er bei entsprechend großen Rasenflächen an seine Grenzen. Hier ist dann der Eufy E18 die sinnvollere Wahl.
Preise und Verfügbarkeit
Die unverbindliche Preisempfehlung für den E15 liegt bei 1199 Euro, der E18 kostet 1799 Euro (UVP). Beide Mähroboter sind bei Euronics erhältlich.