Acanvas: Die nächste Generation des digitalen Bilderrahmens

Ein digitaler Bilderrrahmen ist halt ein digitaler Bilderrahmen. Was will man daran noch ändern? Eine ganze Menge. Was noch so möglich ist, zeigt Acanvas.

Wie ein Gemälde

Acanvas spinnt den Gedanken eines „interaktiven“ Displays fürs Wohnzimmer noch eine ganze Ecke weiter. Dieser Bildschirm soll wie ein Gemälde ganz normal an die Wand angebracht werden, durch verschiedene Rahmen passt sich das Gerät den eigenen Vorstellungen an. Via WIFI ist Acanvas mit dem Internet verbunden, eine Kontrolle erfolgt über eine Smartphone-App (iOS, Android).

Stylisch und vielseitig. (Foto: Acanvas)

Stylisch und vielseitig. (Foto: Acanvas)

Interessant ist sicherlich, dass Acanvas gleich eine eigene Streaming-Plattform mitbringt. So dreht sich alles um edle Kunst und Gemälde, die man sich in digitaler Form nach Hause holt. Wer möchte, lässt die Motive regelmäßig wechseln – abhängig von individuellen Vorlieben, zum Beispiel für eine Kunstrichtung. Hier zahlt man jedoch eine monatliche Abo-Gebühr. Oder man wählt ein eigenes Lieblingsfoto aus, das dauerhaft präsentiert wird. Sogar aus der Ferne kann man Nachrichten für die Lieben hinterlassen – auch ein praktischer Mehrwert.

Acanvas eigenwillige Ladestation

Was schon etwas skurril anmutet, aber auch konsequent ist: Niemand soll mit lästigen Kabeln und dergleichen konfrontiert werden, mit denen man Acanvas mit dem Stromnetz verbindet. Stattdessen gibt’s einen integrierten Akku, der vorzugsweise in der Nacht selbständig aufgeladen wird. Hierzu fährt ein Kabel aus dem Bildschirm heraus und wandert selbständig in eine vorgesehene Station, um die Batterie zu füllen. Durch einen Ambient Light Sensor erkennt Acanvas selbständig Dunkelheit und wird bei Strombedarf aktiv. Für die Erfinder steht Lifestyle im Fokus, mit dem Aufladen des Akkus soll sich eben keiner herumärgern. Trotzdem: Bei einer Akkulaufzeit von vier bis fünf Stunden dürfte die Ladevorrichtung häufiger zu sehen sein.

Das ist kein Pendel im Hintergrund, sondern die Ladestation. (Foto: Acanvas)

Das ist kein Pendel im Hintergrund, sondern die Ladestation. (Foto: Acanvas)

Zusätzlich verspricht man allerlei Individualisierungsmöglichkeiten, unter anderem den schnellen Wechsel von Bilderrahmen. Auch eigne sich Acanvas für jeden Raum; für Küche, Flur, Schlafzimmer gleichermaßen. Und sogar mehrere Bilder zusammen an einer Wand lassen sich ansteuern – für ein beeindruckenderes Erlebnis. In Anbetracht der Tatsache, dass ein Bilderrahmen ein 23 Zoll großes Full-HD-Display besitzt, wird entsprechend viel Platz benötigt.

Die Acanvas-Idee stammt von LG

Mit diesem Bilderrahmen geht der Hersteller LG einen neuen Weg. Denn Acanvas ist eine Ausgründung, als Startup sollen sich die Schöpfer auf dem freien Markt behaupten.  Bei Kickstarter sammeln sie 100.000 US-Dollar ein, das Ziel dürfte bis zum Ende der Finanzierungsphase deutlich überschritten werden. Regulär wird ein Exemplar wohl 500 US-Dollar zzgl. Steuern kosten, also hierzulande vermutlich an die 600 Euro oder gar mehr. Wer Geld vorher vorschießt, kann noch einiges sparen.

Weitere Details erhaltet ihr bei Kickstarter und auf der offiziellen Website von Acanvas. Digitale Bilderrahmen erhaltet ihr natürlich auch bei Euronics.

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