Google Home: Smarter Lautsprecher jetzt in Deutschland erhältlich

Erstmals im Mai 2016 vorgestellt, ist Google Home nun auch in Deutschland „gelandet“. Der smarte Lautsprecher mit integriertem Sprachassistenten konkurriert vor allem mit Alexa. Das müsst ihr zum Verkaufsstart wissen.

Google Home ist bereits seit geraumer Zeit in den USA verfügbar, mit dem Start in hiesigen Gefilden versteht der attraktive Speaker nun auch offiziell die deutsche Sprache. Und er gibt diese natürlich von sich. Dank integrierter Google Assistant-Funktionalität aktiviert ihr die akustische Steuerung mit „OK Google“. Und schon könnt ihr euch informieren lassen, Termine eintragen oder die Spotify-Playlist aufrufen. Auch das Steuern des Lichts ist möglich. Oder ihr lasst euch Finanz- und Sportnachrichten vorlesen. Ein paar Spiel-Elemente, Witze, Fakten und Infos sowie sogar Easter Eggs sind mit von der Partie. Google richtete bereits eine Webseite ein, auf der ihr eine Liste der Möglichkeiten findet, Google Home anzuquatschen.

Google Home eignet sich für Musik und mehr

Spotify, Google Play Music und TuneIn werden von Google Home von Haus aus unterstützt, auch Multiroom-Elemente sind vorhanden. Google Home wird sogar mit einem Chromecast-Stick zu einer Fernbedienung für den Fernseher – nett. Wenn ihr wollt, werdet ihr an Termine erinnert – eine Anbindung an den Google Calender gibt es natürlich. Generell ist der Lautsprecher eng mit den Dienstleistungen des Herstellers verzahnt, das bietet sich schließlich an.

Ideal für Netflix. (Foto: Google)

Ideal für Netflix. (Foto: Google)

Im Inneren steckt moderne Technik, die Verbindung zum Internet verlangt. Denn nur durch die Cloud ist eine Spracherkennung über die Far-Field-Mikrofone möglich. Eine Touchbedienung auf der Oberseite existiert, die Basisstation lässt sich durch wechselbare Gehäuseteile individualisieren.

Unterschiede zu Echo

Kommt euch das bekannt vor? Nun, im Grunde unterscheidet sich Google Home nicht weiter von Amazon Echo. Mit Home bewegt ihr euch im Google-eigenen Universum, was harmonisch wirkt, wenn ihr auch passende Geräte besitzt – also das Android-basierte Smartphone und besagten Chromecast. Bei Amazon ist es im Gegenzug zumindest Fire TV. Unterschiede existieren bei der Tasten-Bedienung und – das ist wenig überraschend – beim Verständnis eurer Eingaben. Golem zufolge kennt Google Home viele Fragen noch nicht. Daran muss der Hersteller arbeiten. Andererseits: Wer sich an den deutschen Verkaufsstart von Echo erinnert, wird es vielleicht noch in Erinnerung haben: Zu Beginn war Amazons smarter Speaker ebenfalls ziemlich „dumm“, was sich in den darauffolgenden Wochen und Monaten gravierend änderte. Und da die Assistenz—Funktion eh in der Cloud ausgelagert ist, müsst ihr keine Updates installieren, wenn Home besser wird. Praktisch.

Harmoniert mit Chromecast. (Foto: Google)

Harmoniert mit Chromecast. (Foto: Google)

Schon jetzt bekommt ihr mit „Mein Tag“ bei Google Home eine ebenfalls interessante Sache. So könnt ihr euch am Morgen wichtige Neuigkeiten erzählen lassen. Inbegriffen sind auch Wetterberichte und anstehende Termine. Perfekt zum ersten Kaffee. Und später kontrolliert ihr nach dem Feierabend Netflix. Vor allem dies soll besonders gut klappen.

Wird seine Käufer finden

Das erste Medienecho klingt soweit positiv. Google Home ist ein Konkurrent für Echo – und ab sofort für 149 Euro erhältlich. Direkt im offiziellen Shop zum Beispiel. Gerade dann, wenn ihr ohnehin schon Produkte von Google besitzt und nutzt, dürfte Home eine ansprechende Erweiterung für die eigenen vier Wände sein. Smart Home, Sprach-Assistenz, Lautsprecher mit Streaming und Bluetooth – das ist schon eine feine Sache. Obwohl ich selbst einen Echo verwende, bin ich neugierig. Ich persönlich werde noch eine Weile warten, bis sich die Qualität der Ein- und Ausgaben gesteigert hat und die Auswahl an Actions (neue Funktionen, die ähnlich wie Apps aktiviert werden) größer ist.

Fakt ist auf jeden Fall eines: Google Home erhöht die Spannung. Platzhirsch Echo bekommt jetzt in Deutschland Konkurrenz – und das auch noch viele Monate bevor Apple mit seiner Lösung hierzulande nachzieht.

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