Valves dritte Ankündigung – Ein Controller, der alle Steam-Spiele unterstützt

Valves dritte Ankündigung – Ein Controller, der alle Steam-Spiele unterstützt

Mit der dritten und letzten Ankündigung zum Living-Room-Projekt hat Valve einen Controller vorgestellt, mit dem sich alle, auf Steam erhältlichen Spiele, bedienen lassen sollen. Hierbei ist es egal, ob dieses Spiel einen Controller untersützt oder nicht. Grund hierfür: der Controller gaukelt dem Spiel vor, er sei eine Maus und eine Tastatur. Hierbei besitzt er allerdings die gleiche Genauigkeit wie eine normale Computermaus.

Statt zweier Controllersticks gibt es zwei kreisförmige Touchpads, mit denen man im Spiel navigieren kann. Diese Eingabe soll laut Valve genauer und intuitiver sein. Genauso hat man das haptische Feedback im Vergleich zu Konkurrenzprodukten verbessert. Statt eines Motors, der Vibrationen auslöst, kommen bei dem Steam-Controller starke Elektromagneten zum Einsatz, die nicht nur eine Art von Vibration darstellen können, sondern eine bunte Bandbreite. Die Knöpfe zur Bedienung befinden sich sowohl auf der Rückseite des Gamepads, als auch auf der Vorderseite. Zusätzlich sind die Touchpads auch konfigurierbar.

Genau wie die Steam-Machines – also die Konsolen aus dem Hause Valve und SteamOS – soll auch der Controller hackbar sein. Wer möchte, kann also eigene Modifikationen vornehmen und diese über die zahlreichen Workshops teilen.

Valve ist mit dem Konzept der Steam-Machines mit eigenem System und Controller sehr mutig. Man versucht so die Kluft zwischen PC- und Konsolen-Spieler zu schließen und alle belieben Spiele auf die Fernseher der Welt zu bekommen. Da nicht alle Spiele von Haus aus mit einem Gamepad funktionieren, konnte man mit dem Steam-Controller auch dieses Problem beseitigen. Valve greift nicht nur auf eine große Nutzerschar zurück, sondern ebenfalls auf die große Spielebibliothek von Steam. AAA-Titel neben Indiegames – und alle werden sie auf der Konsole streambar oder spielbar sein.

Um den Controller testen zu können, muss man sich wie für die Konsole beim Beta-Test anmelden. Beide Produkte bekommt man dann zusammen. Die Voraussetzungen für den Beta-Zugang finden sich in der Übersicht zur Steam-Machine. 2014 soll das System dann marktreif sein. Vorher wird von Valve bereits die Software zur Verfügung gestellt, so dass sich jeder sein eigenes System zusammenstellen kann.

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