Valve stellt mit SteamOS kostenlose Schnittstelle zwischen PC und Fernseher vor

Valve stellt mit SteamOS kostenlose Schnittstelle zwischen PC und Fernseher vor

Valve hat mit einer Ankündigung heute vermutlich die langjährigen Grabenkämpfe zwischen PC-Gamern und Konsolenspielern besänftigt. Mit einem neuen, kostenlosen Betriebssystem auf Linuxbasis, möchte man eine Schnittstelle zwischen dem PC und dem Fernseher schaffen. Name des Ganzen: SteamOS.

Drei Projekte waren bereits der Anfang zum Plan Valves, den Fernseher und damit auch das Wohnzimmer zu erobern: Big Picture (eine Controller-freundliche Bedienoberfläche), Steam für Linux und Family Sharing. Von all diesen Features wird das neue SteamOS profitieren, denn Spiele werden auf dem Fernseher spielbar sein, SteamOS wird auf Linux basieren und es soll möglich sein, die komplette Bibliothek der ganzen Familie zu nutzen.

Genaue Details, wie das Ganze funktionieren wird, hat uns Valve noch nicht geboten – einen Download des Systems gibt es auch noch nicht. SteamOS wird kostenlos sein und als Nutzer soll man selbst auswählen können, auf welchen Geräten SteamOS eingesetzt wird. Denkbar wäre also ein eigener Spielecomputer mit SteamOS oder vielleicht sogar ein kleiner Raspberry Pi, mit dem man die Spiele seines Windows-Computers oder Macs auf den Fernseher streamen lässt.

SteamOS sei vor allem auf Performance ausgelegt. Grafikleistung und Eingabelatenz standen hierbei im Hauptaugenmerk und man habe eng mit Spieleentwicklern zusammengearbeitet. Im nächsten Jahr möchte man unter anderem auch AAA-Titel (verkaufsstarke Spiele hinter denen große Publisher stehen) mit SteamOS-Kompatibilität vorstellen.

SteamOS ist aber nur eines der Features, die Valve vorstellen wird. Laut „Livingroom-Übersicht“ werden noch zwei weitere Neuigkeiten folgen – die Nächste in zwei Tagen. Es wird vermutet, dass es sich hierbei um die passenden Hardware-Lösungen zu SteamOS handelt.

Für PC-Gamer ist Steam mittlerweile fast ohne Alternative. Es gibt zwar auch andere Plattformen, auf denen man Spiele kaufen kann, jedoch punktet Valve mit einer umfangreichen Bibliothek, die selbst ältere Spiele anbietet. Zudem binden regelmäßige Rabatte den Kunden weiter an die Firma. Mit dem neuen System steht man in direkter Konkurrenz zu den Next-Generation-Konsolen. Valve hat hier aber den Vorteil, dass man mit Steam eine bereits vorhandene Infrastruktur nutzt und lediglich eine Schnittstelle zum Fernseher anbieten muss. SteamOS ist ein Werkzeug hierfür. Ob das reicht, wird sich zeigen müssen. Auf die nächsten beiden Vorstellungen, die Valve plant, sollte man als Gamer aber gespannt schauen.

close

Neue Beiträge abonnieren!

Täglich frisch um 17 Uhr im Postfach

Themenauswahl

Änderungen jederzeit über die Abo-Verwaltung möglich – weitere Themen verfügbar

Jetzt kommentieren!

Schreibe einen Kommentar

*
*
Bitte nimm Kenntnis von unseren Datenschutzhinweisen.