Steam: Onlinedienst bittet Spieler zur Kasse

Valves Spiele-Service Steam kann bisher kostenlos genutzt wird. Das wird wohl auch in Zukunft so bleiben, sofern man über den Dienst für mindestens 5 US-Dollar etwas kauft. Doch der Grund für diesen Schritt ist ein wichtiger…

Heutzutage benötigen PC-Spieler zwingend einen Account bei Steam. Denn wer Games auf Datenträgern erwirbt, muss diese in der Regel bei dem sonst kostenfreien Angebot aktivieren. Gleiches gilt für CD-Keys oder gar verschenkte Downloads. Bisher konnte man allerlei Online-Angebote und Chats mit Freunden gratis verwenden. Damit ist jetzt teils Schluss, möchte man von den Vorzügen, die Steam mitbringt, profitieren. Denn künftig sollen Besitzer eines solchen Zugangs mindestens einmallig 5 US-Dollar investiert haben, umso die Echtheit ihrer Daten zu beweisen.

Das heißt konkret: Wer Steam nur verwendet, um regulär im Handel gekaufte PC-Spiele freizuschalten, wird künftig keinen Zugriff mehr auf den Steam Marktplatz erhalten, darf keine Freundschaftseinladungen schicken, an Gruppenchats teilnehmen, in Foren aktiv sein oder sich am Steam Workshop beteiligen. Erst dann, wenn man für 5 US-Dollar und mehr etwas erworben hat, beispielsweise Spiele oder DLCs, bekommt man wieder Vollzugriff auf alle Features.

Versteckte Kosten für Mitgliedschaft?

Letztlich kann man sich natürlich fragen, ob das wirklich nötig ist, schließlich wird man so dazu gezwungen, etwas zu kaufen, um wieder Steam vollständig einsetzen zu dürfen. Andererseits möchte Valve durch diese Maßnahme gegen Betrüber vorgehen, die normalerweise keine Ausgaben tätigen, sondern spammen oder gar versuchen, sich illegal Vorteile zu ergaunern – egal, wie das aussehen mag.

Auf der extra eingerichteten Webseite findet man weitere Details – vor allem für diejenigen, die weder Betrüger, noch emsige Käufer bei Steam sind. Letztlich dürfte der Anteil der Betroffenen recht groß sein, schließlich erfordern heutzutage fast alle aktuellen PC-Spiele eine Aktivierung via Steam. Und der Anteil derjeniger, die ungern digital Software kaufen wollen, ist gerade bei älteren Spielern recht hoch. Letztlich wird man hier zum Erwerb genötigt…

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