Steam Machines und SteamOS: Wie Valve das Gaming neu erfinden will

Steam Machines und SteamOS: Wie Valve das Gaming neu erfinden will

Auf der CES hat Valve – die Firma hinter der Spieleplattform Steam, dem Betriebssystem SteamOS und den Steam Machines – gezeigt, wohin der Weg der Firma gehen soll. Man stellte dort nicht nur die Hardware-Partner vor, die zukünftige Steam Machines bauen werden, sondern zeigte einige Beispielmodelle.

Vorab ist auffällig, dass es Steam Machines in allen Preisklassen geben wird. Vom kleinen Einsteigermodell bis zum großen Gaming-Monster ist alles vertreten. Und nicht nur das – Hersteller sollen die Freiheiten haben, eigene Modelle zu entwickeln und zu vertreiben. Damit werden wir eine ganze Reihe verschiedener Steam Machines zu Gesicht bekommen.

Die Unterstützung verschiedener Hardware-Komponenten hat Steam auf der CES ebenso zugesagt. Die Beta-Version zu SteamOS es bereits seit einiger Zeit zum Download verfügbar. So können Nutzer auch ihre eigenen Steam Machines bauen. Mit den Steam Machines verliert die klar gezogene Grenze zwischen Konsolen- und PC-Spielen ihre Bedeutung. Auch könnte Windows als Monopol-Betriebssystem für Gaming an Bedeutung verlieren.

SteamOS basiert auf Linux und Valve treibt mit dem Vorhaben, Spieleentwickler für SteamOS entwickeln zu lassen vor allem auch die Verbreitung linuxkompatibler Spiele an. Davon profitiert die Community, weil sie nun nicht mehr gezwungen ist, nur Windows zu benutzen, um Zocken zu können. Während die Prototypen der Steam Machines vielversprechend ausschauen, vermissen wir jedoch eins – Informationen zu einem genauen Marktstart. 2014 wird definitiv sehr interessant in Sachen Gaming und Valve.

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