Smach Zero: Diese tragbare Spielkonsole auf PC-Basis solltet ihr im Auge behalten

Ein tragbare PC von der Größe einer Handheld-Konsole und ausschließlich zum Spielen gedacht? Das hat eigentlich noch gefehlt, oder? Und genau so etwas soll im 4. Quartal 2016 erscheinen – unter dem Namen Smach Zero.

Idee schon etwas älter

Bereits auf der E3 2014, also vor über einem Jahr, wurde der sogenannte Steamboy vorgestellt. Damals war von einer tragbaren Spielemaschine im Stil einer PlayStation Vita die Rede, die allerdings in der Lage sei, PC-Spiele zu verwenden. Auf der diesjährigen Gamescom meldeten sich die zuständigen Schöpfer zurück – mit einem neuen Namen und durchaus verlockenden Details.

Ursprünglich als Steamboy angekündigt.

Ursprünglich als Steamboy angekündigt.

Ab sofort hört der Steamboy auf die Bezeichnung Smach Zero. Das Konzept ist identisch geblieben, wurde jetzt aber konkretisiert: Zum Einsatz kommt ein Jaguar-Prozessor von AMD mit einer Radeon-Grafikeinheit, der Unterstützung von 4GB RAM und 32GB Flash-Speicher erhält. Die PC-Hardware wird allerdings auf kleinstem Raum untergebracht, nämlich in einem Gehäuse, das an eine PlayStation Vita bzw. PSP erinnert. Das Spielgeschehen wird auf einem 5-Zoll großen Touchscreen dargestellt, die Auflösung beträgt 720p. Hinzu gesellen sich ein SD-Kartenslot, USB OTG, HDMI-Ausgang, Bluetooth und WIFI.

Insgesamt heißt das: Wir reden hier über einen regulären Rechner, der so gesehen auch für Windows 10 geeignet wäre. Allerdings kommt als Betriebssystem das SteamOS zum Einsatz. Dieses stammt von Valve, basiert auf Linux und ist explizit für Gaming und Entertainment ausgelegt. Durch einen Direktzugriff auf den Spieledienst Steam soll man über 1000 Games (auch aus der eigenen Bibliothek) von Anfang an nutzen können. Wir reden hier über PC-Spiele, wohlgemerkt.

Bezahlbar

Wenn alles klappt, wird Smach Zero also tatsächlich eine Handheld-Konsole wie eine PlayStation Vita, aber mit PC-Hardware und Linux-Betriebssystem. Damit könnte man vielleicht auch etwas konservativere PC-Gamer überzeugen, die so ihre Lieblingsspiele am Desktop, Laptop und dann auch auf Smach Zero erleben können. Steuerkreuz, zwei Touchpads, Schultertasten und typische Buttons sollten für die meisten Titel genügen.

Einen Haken hat das alles dennoch: Erst am 10. November 2015 soll der Vorverkauf auf der offiziellen Webseite starten, ungefähr ein Jahr später wird mit der Auslieferung begonnen. So lange noch warten? Preislich geht es schon bei 299 Euro für eine Standard-Variante los. Eine Fassung mit 4G-Internetanbindung soll später als Pro-Edition angeboten werden.

Der Ansatz gefällt uns schon einmal sehr gut. Und wenn die Konsole auch noch leistungsstark für aktuelle Games wird, könnte das Gerät seine Fans finden. Wir meinen: Smach Zero sollte man im Hinterkopf behalten.

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