Es muss nicht immer die klassische Konsole sein, um zünftig zu zocken.
Amazon Luna, GeForce Now und PlayStation Plus (vormals PS Now) streamen die angesagtesten Games vom Rechenzentrum ins heimisches Wohn- oder Kinderzimmer. Und prompt reichen ein Zuspieler (meist sogar in den Fernseher eingebaut) und ein Controller, um fettes Gaming zu erleben.
Sony geht da einen Sonderweg und hat mit PlayStation Portal ein Remote-Play-Gerät auf Lager, welches das große PS5-Erlebnis direkt aufs handliche Gerät streamt.
Inhalt:
Das ist die PlayStation Portal
Die PlayStation Portal ist ein mobiles Spielegerät, Controller, Bildschirm, Lautsprecher und Akku für sechs bis acht Stunden Spielzeit sind in einem einzigen Gehäuse zusammengefasst.
Auffällig ist das Design, das wirkt, als habe jemand einen DualSense-Controller der PlayStation 5 in der Mitte durchgesägt und die Hälften an einen Bildschirm geklebt.

Das mag für den einen oder anderen gewöhnungsbedürftig sein – doch die Gestaltung erfüllt ihren Zweck bravourös.
Die PlayStation Portal liegt gut in der Hand, bietet die volle DualSense- wie auch PlayStation-5-Erfahrung und der 8 Zoll große 1080p-Bildschirm stellt die Spieleinhalte knackscharf und leuchtstark dar.
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Ist die PlayStation Portal eine „echte“ Spielekonsole?
Nein. Sonys PlayStation Portal ist keine native Spielekonsole, welche die Games selbst berechnet und ausgibt. Sie übernimmt die Brückenfunktion zwischen dir und deiner heimischen PlayStation 5 oder dem Remote-Play-Angebot von Sony.
Remote Play heißt dabei, dass du die PlayStation-5-Spiele überall da zocken kannst, wo WLAN bzw. eine Internetverbindung mit mindestens 15 MBit/s (optimalerweise 30 Mbit/s und mehr) verfügbar ist.
Ohne Netzverbindung geht jedoch nichts. Suchst du nach einem Gaming-Handheld, der die Spiele auf der intern verbauten Hardware berechnet, seien dir die Nintendo Switch 2 (von uns getestet) und auch die Legion-Go-S-Familie von Lenovo empfohlen.
Brauchst du fürs Portal eine PlayStation 5?
Ursprünglich konzipierte Sony das PlayStation Portal als reinen Zuspieler für die heimische PS5. Die übernahm alle Spieleberechnungen.
Seit Release hat Sony signifikante Verbesserungen vorgenommen. Nunmehr benötigst du keine eigene Konsole mehr, eine kostenpflichtige PlayStation-Plus-Premium-Mitgliedschaft ist ausreichend. Die kostet in der fürs Portal notwendigen Premium-Stufe 16,99 Euro/Monat. Inklusive sind dort über 200 Titel für PlayStation 5 und PS4, deren Auswahl monatlich rotiert.
Ist Bluetooth-Zubehör und andere Peripherie mit PlayStation Portal kompatibel?
In die PlayStation Portal quetschten die Ingenieure bereits alles, was du zum Zocken brauchst.
Allerdings ist die Kompatibilität zu weiterem Zubehör eingeschränkt. Vor allem Bluetooth-Kopfhörer von Fremdherstellern kannst du nicht mit Portal koppeln – während Sonys eigene PlayStation-Link-Geräte problemlos funktionieren.
PlayStation Portal bietet außerdem einen ordinären 3,5-mm-Klinkenanschluss für kabelgebundene Kopfhörer.
Peripherie wie PlayStation VR2, Lenkräder oder spezielle Controller sind nicht zu PlayStation Portal kompatibel.
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Lohnt sich PlayStation Portal in 2026?
Das hängt von den Gaming-Vorlieben ab. Kaufst du deine Spiele physisch oder willst die PlayStation 5 auf deinem riesigen 4K-Fernseher in HDR erleben, ist Portal schlicht das falsche Gerät.

PlayStation Portal lohnt sich für all diejenigen, die sich eben keine Konsole ins Wohnzimmer stellen wollen, abends gemütlich im Bett oder unterwegs auf Reisen dennoch God of War, Gran Turismo 7 und Co. erleben wollen.
Fazit: PlayStation Portal ist zeitgemäßes Gaming
PlayStation Portal wirkte zum Release vor etwas mehr als zwei Jahren noch wie ein zu verkopftes Produkt. Seitdem der Handheld die PlayStation-5-Titel und PS4-Games streamen kann, ist Portal aber zur ausgewachsenen Alternative einer Heimkonsole avanciert!
Suchst du also nach einem PlayStation-Erlebnis ohne die klobige Konsole, ist Portal einen Blick wert. Das Gerät findest du bei Euronics in den Farben weiß oder schwarz.
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