Nintendo Switch: Wo bleibt das sinnvolle Zubehör?

Die Switch ist jetzt seit einiger Zeit erhältlich, nun beginnt das Geschäft mit dem Zubehör und weiteren Farben. Akku-Pack für die Joy-Con-Controller und Neon Yellow als neue Farbe. Brauchen wir das eigentlich?

Nintendo Switch: Wo bleibt das sinnvolle Zubehör?

Auf der letzten Nintendo Direct präsentierte Nintendo nicht nur Details zur Spielezukunft von 3DS und Switch, sondern auch ein wenig neue Hardware. Das Joy-Con Battery-Pack wird ab dem 16. Juni 2017 erhältlich sein und klingt für mich nicht gerade nach einem Zubehör mit dem besten Konzept. Ihr entfernt den Batterie-Deckel der Controller und steckt die Peripherie hinten dran. Dank zusätzlicher Batterien soll die Laufzeit der Joy-Cons noch einmal deutlich steigen.

Battery Pack für Nintendo Switch

Was mir am Battery Pack wirklich nicht zusagt: Die Joy-Cons besitzen bereits Akkus, die rund 20 Stunden halten. Wozu dann mit Batterien die Laufzeit erhöhen? Im Zweifel kann man die Controller doch immer wieder über Nacht aufladen. Stattdessen wird damit geworben, dass die Joy-Cons durch das Zubehör besser in der Hand liegen. Ein tolles Argument. Hätte man die Gamepads nicht gleich optimaler konstruieren können? Ich jedenfalls sehe keinen realen Mehrwert für dieses Produkt, das vermutlich auch wieder 20-30 Euro kosten wird.

Wer braucht das? (Foto: Nintendo)
Wer braucht das? (Foto: Nintendo)

Eine Frage des Geschmacks sind dagegen die ebenfalls für den 16. Juni 2017 geplanten Joy-Cons in der Farbe Neon Yellow. Ich gehe davon aus, dass bis dahin auch die passende Switch-Konsole in den Handel kommen wird. Mir sagt diese Farbe zu, etwas erinnert sie mich an Pikachu. Die Sicherheitsschlaufe in Neon Yellow wird – wie kann es anders sein – separat verkauft.

Die neue Farbe. (Foto: Nintendo)
Die neue Farbe. (Foto: Nintendo)

Mir ist schon klar, dass Hersteller mit Zubehör sehr gutes Geld verdienen können. Aber deswegen müssen wir ja nicht alles sofort kaufen. Das Battery-Pack ist meiner Auffassung nach schon ziemlich unnötig. Das könnte vermutlich eher die Switch gebrauchen. Und hier wagt sich ein britisches Startup mit SwitchCharge in einen doch viel spannenderen Bereich. Oder wie wäre es mit wirklich bunten und kreativen sowie total individuellen Farben für die Switch? Da hat das Unternehmen ColorWare die passende Lösung am Start. Vielleicht sollte sich Nintendo mal umschauen, was Dritthersteller auf Lager haben? Von dort kommen aktuell die besseren Ideen.

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