Kingston HyperX Cloud 2: Wo Design und Technik zusammenfinden

Das Kingston Hyper X Cloud 2 ist technisch auf dem neuesten Stand und kann auch designtechnisch punkten. Wer auf Old-School-Headsets steht, wird hier auf jeden Fall seine Freude haben. Dansen hat es für euch getestet.

Wie jede Woche hat Dansen sich wieder ein Produkt aus der Kategorie Gaming-Hardware geschnappt, um es ausführlich für euch zu testen. Diese Woche hat er sich das Kingston HyperX Cloud 2 vorgenommen. Das kann durch schickes Design, hochwertige Materialien und guten Sound beeindrucken. Aber seht selbst:

Das Kingston HyperX Cloud 2

Was bei dem Kingston HyperX Cloud 2 (Shoplink) als erstes auffällt, wenn ihr es aus der Box nehmt, ist das bezeichnende Design und die hochwertige Verarbeitung. Natürlich ist das Design immer eine Geschmacksfrage, aber ich denke, es kann sich ganz gut von dem typischen Gaming-Headset-Design absetzen. Ich sehe da eine Mischung aus Old-School-Look gepaart mit hochwertigen Akzenten, wie zum Beispiel dem gestickten HyperX-Logo im Kunstleder-Polster am Bügel.

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Die Stickerei im Bügel macht einen edlen Eindruck

Der Bügel selbst ist aus Aluminium gefertigt. Dadurch gewinnt das Headset an Stabilität und bleibt dabei relativ leicht. Auch die Ohrmuscheln sind auf Tragekomfort ausgerichtet. Die Polster selbst sind ebenfalls aus Kunstleder gefertigt, was für ein angenehmes Trageerlebnis und das Abschirmen von Geräuschen von außerhalb sorgt. Die Muscheln selbst haben eine Softtouch-Oberfläche.

Außerdem ist das Kingston HyperX Cloud 2 mit dem PC, der PlayStation 4, der Xbox One und mit Smartphones kompatibel. Allerdings könnt ihr die USB-Soundkarte des Headsets nur mit dem PC nutzen. Damit bekommt ihr den virtuellen 7.1-Surround-Sound ebenfalls nur am PC, nicht auf Konsolen oder Smartphones. Zusätzlich sind an der Soundkarte noch Knöpfe zum Regulieren der Lautstärke für Headset und Mikrofon, sowie der 7.1-Button verbaut.

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Die Soundkarte sorgt für extra Komfortfunktionen und 7.1-Surround-Sound

Ein weitere kleiner Kritikpunkt ist, dass das Kabel ohne angeschlossene Soundkarte nur 1,10 Meter lang ist. Das ist schon recht kurz für ein Headset-Kabel. Im besten Fall kauft ihr euch das Hyper X Cloud 2 also für die Nutzung am PC. Ansonsten verschenkt ihr Potential.

Dank der 53mm Soundtreiber ist der Sound, laut Tester Dansen, sehr ordentlich in jeder Situation. Auch das per Klinkeneingang ansteckbare Mikrofon hat einen klaren und sauberen Sound, sodass eure Mitspieler euch gut verstehen können.

Fazit

Das Kingston HyperX Cloud 2 ist ein rundum gutes Headset. Cooles Design, hochwertige Materialien und kompatibel mit allen gängigen Geräten. Auch der Sound und das Mikrofon enttäuschen nicht. Für den Preis von rund 100 Euro ist das Headset absolut empfehlenswert, auch wenn ihr bei Konsolen und Smartphones ohne 7.1-Surround-Sound und mit einem kurzen Kabel auskommen müsst.

Weitere Gaming-Headsets

Auch wenn das Kingston HyperX Cloud 2 ein gutes Headset ist, gibt noch andere Kandidaten, die um eure Gunst buhlen. Ich habe euch ein paar feine Gaming-Headsets herausgesucht, mit denen ihr Bedenkenlos zocken könnt.

Logitech PRO

Das Logitech Pro Gaming-Headset (Shoplink) ist schlicht und klassisch designt. Gerade in Schwarz eignet sich es vor Allem für Gamer, die eher mit Skill als mit protziger RGB-Beleuchtung beeindrucken wollen. Dabei hat Logitech Wert darauf gelegt, das Headset möglichst leicht zu konstruieren, wobei der Sound und das Mikrofon auf Pro-Gamer-Niveau sind. Durch die Ohrpolster aus Kunstleder sollten Geräusche von außerhalb gut isoliert werden.

Asus Cerberus

Das Asus Cerberus Gaming-Headset (Shoplink) möchte mit seinen 60mm-Neodym-Magnet-Treibern punkten. Dadurch werden die Bässe sehr intensiv. Dazu schirmen die 100mm großen Ohrpolster Geräusche von außen ab. Das Design erinnert ein wenig an das Hyper X Cloud 2. Außerdem bekommt ihr zwei Mikrofone: Ein abnehmbares am Mikrofonarm und ein integriertes Mikrofon für unterwegs.

Roccat Khabn Aimo

Schließlich haben wir noch das Roccat Khan Aimo (Shoplink). Dieses Gaming-Headset erinnert schon eher an typische Gaming-Hardware. Der Hauptgrund dafür ist die RGB-Beleuchtung in 16,8 Millionen Farben. Aber auch soundtechnisch kommt ihr auf eure Kosten: Der 7.1-Surround-Sound arbeitet mit einer 24-bit 96KHz DAC-Soundkarte, welche für ein gutes 7.1-Erlebnis sorgen soll. Mit dem Lautstärkeregler an der Ohrmuschel, sowie Surround Control und Auto-Mute für das Mikrofon, hat das Headset noch einige Komfort-Funktionen zu bieten.

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