Google stellt eine neue VR-Brille vor und verkauft Cardboard jetzt direkt

Google erweitert das eigene Sortiment an Gestellen, die ein Smartphone zu einem Virtual-Reality-Erlebnis machen. Zum Pappgestell Cardboard, das Google jetzt zumindest in den USA auch direkt verkauft, gesellt sich ein neues Plastikgestell.

Die Goggle (nicht Google!) Tech C1-Glass Virtual Reality-Brille ist eine Halterung für ein Android-Smartphone und besteht aus Polycarbonat. Sie erinnert an eine Vergrößerungsbrille und – anders als bei Google Cardboard – guckt man hier bei Tageslicht auf ein dort eingesetztes Smartphone:

Ob das bequem ist? Die Goggle Tech C1-Glass im Einsatz

Ob das bequem ist? Die Goggle Tech C1-Glass im Einsatz

In wiefern das Seherlebnis hier besser ist als beim „Guckgasten“ Google Cardboard muss sich noch zeigen. Das Pappgestell verkauft Google in den USA jetzt direkt über den eigenen Store. In Deutschland sind beide Produkte noch nicht verfügbar. Dass es bereits deutschsprachige Shopseiten für beide gibt, deutet aber darauf hin, dass man einen baldigen Marktstart geplant haben könnte.

Virtual Fastfood

Noch ist es bloß eine persönliche Einschätzung, aber das Thema Virtual Reality dürfte in diesem Jahr seinen Durchbruch feiern. Die Möglichkeiten, in die virtuelle Welt einzutauchen, sind dabei ebenso vielfältig wie unterschiedlich teuer und komfortabel. Jüngst ließ sogar Burgerbrater McDonald’s in Schweden praktisch zum Nulltarif (und nur gegen Bezahlung eines Happy Meals) eine Pappschachtel zu einer VR-Halterung für Smartphones mit dem Namen Happy Goggles umfunktionieren. Coca Cola hatte im vergangenen Jahr in den USA bereits eine ähnliche Halterung aus einer Getränkeverpackung falten lassen. Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis vermeintlich fachfremde Anbieter auch hierzulande nachziehen werden.

Dabei ist immer zu bedenken, dass hier ein Smartphone die preiswert bis kostenlosen Gestelle antreiben muss. Will man ein Smartphone-loses VR-Erlebnis, muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen. Die HTC Vive soll in Deutschland stolze 900 Euro kosten, die Oculus Rift samt Steuern und Versand aus dem Ausland 741 Euro. Beide dürften deutlich mehr Komfort bieten als Papp- oder Plastikgestelle. Allerdings ist hierfür auch starke, VR-geeignete PC-Hardware notwendig, ebenso wie weitere Controller.

Einen preisgünstigeren Weg bietet gerade Samsung an. Bei einer Vorbestellung eines der neuen Smartphones Galaxy S7 oder Galaxy S7 Edge legt der Hersteller die eigentlich 100 Euro teure VR-Brille Gear VR obendrauf. Diese funktioniert allerdings nur in Kombination mit einem Highend-Smartphone von Samsung.

So oder so bin ich mir sicher: Beim Thema Virtual Reality wird in diesem Jahr noch sehr viel passieren. Welche Erfahrungen habt ihr bereits mit Virtual Reality gemacht und welche Chancen gebt ihr der Technik?

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