Dream: Träume erzählen dir ein ganzes Leben

Dream: Träume erzählen dir ein ganzes Leben

Spiele, deren Spielverlauf nur darin besteht, eine Geschichte zu erzählen, gibt es viele – zum Beispiel The Stanley Parable. Dream reiht sich in diese Spiele mit ein, birgt aber einige kleine Rätsel, die man lösen kann – aber nicht muss. Selbst wenn man das Spiel nur erkunden muss, ist es ein Augenschmaus.

In Dream schlüpft man in die Rolle von Howard Philips. Von ihm und seinem Leben erfahren wir nicht viel. Wir schauen uns in dem Haus um, in dem er wohnt und erfahren, dass er dort mit seinem Onkel gewohnt haben muss. Dieser Onkel ist anscheinend kürzlich verstorben, denn beim Betreten seines Arbeitszimmers sagt unser Charakter „Dieser Raum riecht immer noch nach ihm.“ – einen Satz den man nicht verwendet, wenn eine Person noch lebt und greifbar ist.

Da die Informationen, die wir im Haus bekommen, eher begrenzt sind, müssen wir uns durch Howards Träume bewegen, wenn er schlafen geht. In seinen Traumwelten gibt es Anhaltspunkte zu Ereignissen die er erlebt hat. Immer wieder finden wir Schnipsel von Erklärungen, was bestimmte Ereignisse in Träumen bedeuten und so setzt sich das Puzzle von Howards Leben langsam zusammen. Das Spiel ist nicht linear – man wird also nicht durch die verschiedenen Karten geleitet, sondern erkundet sie selbst nach eigenem Ermessen. Dadurch beeinflusst man gleichermaßen den Spielverlauf.

Neben den Informationen, die man sammelt, ist die Umgebung, in der man sich bewegt, wunderschön gestaltet. Obwohl es sich um ein Indie-Game handelt, wurde großer Wert auf Details gelegt. Egal, ob man sich nun im Haus bewegt oder in den weitläufigen Traumwelten – man versinkt in dem Spiel. Da überrascht es nicht einmal, dass dieses Spiel mit der Virtual-Reality-Brille Oculus Rift kompatibel ist:

https://www.youtube.com/watch?v=xrNqo5QoxWA

Dream sollte eigentlich über Kickstarter finanziert werden, erreichte aber nicht die nötige Endsumme. Das hat die Entwickler jedoch nicht davon abgehalten, weiterzuentwickeln. Nach dem ersten Anspielen bin ich froh darum, denn Spiele wie Dream bereichern gerade das Indie-Genre ungemein.

Bei der Version, die sich auf Steam befindet, handelt es sich um eine Alpha. Diese kann Fehler enthalten und ist auch noch nicht vollständig. Für 13,99 Euro kann man sich eine digitale Kopie kaufen und bekommt die Updates dann kostenlos, wenn sie verfügbar sind.

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