Das Leben danach: Sony stellt PSP Nachfolger „Vita“ vor

Sony Computer Entertainment hat auf der Electronic Entertainment Expo 2011 in Los Angeles die nächste Generation der PlayStation Portable vorgestellt – die PlayStation Vita.

„Vita bedeutet Leben, und wir sind zuversichtlich, dass Vita das erste Produkt sein wird, das die Grenzen zwischen der Realität und interaktiver Unterhaltung verschwimmen lassen wird“, erklärte Kazuo Hirai, Präsident und CEO von Sony Computer Entertainment.

Die Vita bietet einen 12-cm-Multi-Touchscreen, dessen Auflösung mit 960 x 544 Bildpunkten viermal höher ist als die des Vorgängermodells. Spannend ist das Multi-Touchpad auf der Rückseite, denn damit will Sony den Nutzern zu einer völlig neuen Dimension des Spielens verhelfen: Interaktionen mit der Spielhandlung sind damit auch durch Bewegungen wie Greifen, Ziehen oder Stoßen möglich.

Angetrieben wird die PS Vita vom ARM-Cortex-A9-Prozessor mit vier Kernen. Außerdem setzt Sony auch beim Speicher auf eine neue Technologie: Statt UMD setzt der Konzern jetzt auf einen Flash-Speicher, da dieser geräuschlos arbeitet, weniger Strom benötigt und kostengünstiger ist. Zudem gibt es die Möglichkeit, via WLAN oder 3G ins Internet zu gehen oder den Download-Shop von Sony zu nutzen. Die Ausstattung wird komplett durch Bluetooth, GPS mit elektrischem Kompass und jeweils einer Kamera an der Vorder- und Rückseite.

Die Vita wird es in zwei Versionen geben: Das WLAN-Modell soll 249 Euro kosten, der Preis für die 3G-Variante wird wohl 50 Euro mehr betragen. Sonys neue Konsole soll noch in diesem Jahr zum Weihnachtsgeschäft in Japan erscheinen. Allerdings ist bist jetzt unklar, ob dies auch für die USA und Europa gilt. Fans der PlayStation Portable werden jedenfalls weltweit mit Spannung darauf warten, die neue Vita selbst in den Händen zu halten.

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