Tiny1: Die Kompaktkamera für eindrucksvolle Nachtaufnahmen

Offenbar steht die klassische Kompaktkamera tatsächlich vor ihre Rückkehr. Nach der außergewöhnlichen Light L16 folgt nun die Tiny1. Diese kleine Cam möchte es Einsteigern leicht machen, großartige Nachtaufnahmen zu schießen.

Für die Dunkelheit

Sobald sich die Lichtverhältnisse verschlechtern, scheitern die meisten Smartphone-Kameras daran, noch gute Fotos einzufangen. Höherwertige Lösungen, beispielsweise Spiegelreflex-Kameras, sind allerdings nicht unbedingt für Schnappschüsse geeignet. Vielleicht sieht das Startup TinyMOS deshalb eine große Chance für die hauseigene Tiny1. Diese Cam von drei Tüftlern aus Singapur soll sich für Hobby-Astrologen perfekt eignen, konzeptionell erinnert das kleine Gerät an eine GoPro-Actioncam.

Attraktive Optik. (Foto: TinyMOS)

Attraktive Optik. (Foto: TinyMOS)

Interessant sind natürlich die inneren Werte: So wird ein extrem lichtempfindlicher Sensor verbaut, der auch Elemente wahrnehmen soll, die das menschliche Auge so nicht sehen kann. Belichtungszeiten von bis zu 30 Sekunden sollen zu eindrucksvollen Ergebnissen führen, Zeitraffer-Videos mit 2,5K-Auflösung sind ebenfalls ein Kernelement der Tiny1. Anfänger erhalten automatische Funktionen zur selbständigen Wahl der Belichtungszeit – abhängig vom Einsatzzweck. Sollen es Nordlichter sein? Vielleicht eher der Sternenhimmel oder der Mond ?

Mit einer kleinen Kamera können schon solch gute Fotos entstehen? (Foto: TinyMOS)

Mit einer kleinen Kamera können schon solch gute Fotos entstehen? (Foto: TinyMOS)

Interessante Aspekte möchten die Schöpfer auch integrierten. Mit dem Point-To-The-Stars-Element und einer Echtzeit-Sternenkarte sollen Nutzer schneller gewünschte Himmelskörper erkennen können. Wechselobjektive erhöhen ferner die Einsatzgebiete, auf Wunsch nutzt man Tiny1 auch als reguläre Kompaktkamera.

Noch nicht fertig. Mal wieder.

Schade ist mal wieder, dass die Tiny1 noch einen weiteren Weg vor sich hat. Im November 2015 soll eine Crowdfunding-Kampagne bei Indiegogo starten. Dort sollen 300.000 US-Dollar eingenommen werden, um die Finanzierung zu ermöglichen. Ob es klappt und aus der reizvollen Idee etwas wird? Das werden wir wohl frühestens im nächsten Jahr erfahren. In jedem Fall spricht man schon jetzt von einem attraktiven Preis (sicher auch im GoPro-Segment). Und auffällig ist ganz sicher auch das Aluminium-Gehäuse – Fotografen müssten sich also nicht für diesen Apparat schämen.

Die Milchstraße.

Die Milchstraße.

Weitere Details und etliche Beispielfotos gibt’s auf der offiziellen Webseite.

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