Nah dran: Der Musikplayer Mighty arbeitet mit Spotify-Playlists statt MP3s, ist aber leider kein Activity-Tracker. Bild: Mighty Music

Mighty: Ein iPod Shuffle mit Spotify

Schön wenn jemand ein Problem löst, über das man sich selbst schon lange ärgert: Mighty soll ein kleiner tragbarer Musikplayer von der Optik eines iPod Shuffle sein, der aber den Streaming-Dienst Spotify unterstützt. Dazu gibt es nun eine Kickstarter-Kampagne.

Denn gerade Sportler, die beim Work-out gerne Musik hören, hatten bisher nur die Wahl zwischen einem Smartphone und einem MP3-Player. Smartphones sind vielseitig, werden aber mit Display-Größen jenseits der 5 Zoll immer größer und schwerer, und es ist nicht gerade ein Spaß, sie beim Sport mitzunehmen. Kleine MP3-Player wären da praktischer. Aber der Trend geht hin zum Musikstreaming und das unterstützt bisher kein mir bekannter Musikplayer.

Playlists per Smartphone kabellos übertragen

Mighty soll genau das können: Via Smartphone-App kann man seine Spotify-Playlist auf den geldstückgroßen Player beamen und dort offline speichern. Dafür unterstützt der displaylose Player Bluetooth 4.0 und WLAN und arbeitet im Hintergrund mit einem Android-Betriebssystem. Der Akku soll bei einer Ladung mindestens 5 Stunden Musik spielen können, der Mighty selbst nur 18 Gramm wiegen.

Für die Produktion haben die kalifornischen Erfinder von Mighty Audio eine Kickstarter-Kampagne mit einem Finanzierungsziel von 250.000 US-Dollar ins Leben gerufen. Sollte diese bis Ende März erfolgreich verlaufen, sollen die ersten Geräte im November verschickt werden. Kostenpunkt ohne Lieferkosten: umgerechnet ca. 72 Euro.

Erst Spotify, später vielleicht auch Deezer, Apple Music & Co.

Im ersten Schritt wird Mighty nur Nutzern des kostenpflichtigen Abos Spotify Premium zur Verfügung stehen. Generell sei es dank der Android-Oberfläche auch möglich, andere Streaming-Dienste wie Deezer, Apple Music oder Google Play Music zu unterstützen, schreiben die Entwickler auf ihrer Kickstarter-Seite. Darum könne man sich aber erst zu einem späteren Zeitpunkt kümmern.

Ich persönlich finde den Mighty sehr interessant und ich habe so etwas in der Art schon lange gesucht. Fehlt eigentlich nur noch, dass auch noch die Eigenschaften eines Activity Trackers in ein solches Gerät eingebaut würden. Dann hätten wir die eierlegende Wollmilchsau.

Bild: Mighty Media

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