Das Internet der Dinge: Einer der Mega-Trends auf der diesjährigen CES

Vom 6. bis zum 9. Januar ist dank der Consumer Electronics Show einmal mehr Las Vegas der Mittelpunkt der Technikwelt. Eines der zentralen Themen wird in diesem Jahr das Internet der Dinge sein. Nach dem Willen von Samsung wird ein altbekanntes Gerät zur künftigen Schaltzentrale des IoT: Der Fernseher.

Zahlreiche Smart Home-Geräte, die sich in ein Internet der Dinge harmonisch integrieren sollen, werden in diesem Jahr die CES in Las Vegas dominieren. Equipment, welches über das Internetprotokoll miteinander kommuniziert, ist eines der relevantesten und spannendsten Themen der gesamten Elektronik-Branche. Von der Kaffeemaschine über den Kühlschrank bis zum Auto sollen die Verbindungen der künstlichen Intelligenz reichen.

Noch ist die mangelnde Kommunikation von Geräten verschiedener Anbieter untereinander ein Problem, ebenso eine noch nicht allzu hohe Akzeptanz bei den potenziellen Anwendern. Doch dass das Internet of Things (IoT) ein nicht mehr wegzudenkendes Segment unserer technischen Zukunft sein wird, steht außer Frage.

Zumindest die Problematik der unterschiedlichen Systeme verschiedener Anbieter wollen die Hersteller jetzt unter anderem durch offene Schnittstellen lösen. Auch Online-Dienste, die im Internet der Dinge wie ein technischer Vermittler agieren, sind mögliche Lösungsansätze – und Gesprächsthemen auf der CES 2016.

InternetOfThings

Als zentrale Steuereinheit des IoT sehen zumindest schon mal Entwickler von Samsung eindeutig das heimische Fernsehgerät. Kai Hillebrandt, Manager bei Samsung, erklärt hierzu schon im Vorfeld der Messe: „Moderne Fernseher sind mit allen Konnektivitäts-Optionen ausgestattet und können somit ideal als Hub für die Vernetzung von anderem elektronischem Equipment, auch von Hausgeräten, fungieren.“ Sollten sich auch weitere namhafte TV-Hersteller diesem Credo anschließen (wovon auszugehen ist), würde dem oft schon totgesagten Fernsehgerät also auch im fortgeschrittenen IoT-Zeitalter eine Schlüsselrolle bei der Equipment-Vernetzung zufallen.

Weiterhin werden auf der CES wohl auch Prototypen zu sehen sein, die einen weiterentwickelten natürlichen Dialog zwischen Mensch und Technik ermöglichen. Intelligente neue Messenger-Dienste sollen damit akustisch gestellte Fragen beantworten können und selbst kleinere Aufgaben erledigen, beispielsweise die Online-Reservierung von Konzertkarten.

Sowohl Google als auch Facebook experimentieren bereits seit längerem in diese Richtung. Die künstliche Intelligenz der Endgeräte speist sich hierbei überwiegend aus einer Vielzahl an Cloud-Daten, die von den schlauen Messengern abgerufen werden. Das fortschreitende Internet der Dinge und die rasante Weiterentwicklung künstlicher Intelligenz – wir erleben unter anderem auf der CES nicht weniger als den Beginn einer neuen Ära.

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