Apple AirPods Pro 3: Mit Pulsmesser und Live-Übersetzung

Apple will das Active Noice Cancelling in den AirPods 3 und auch die Passform deutlich verbessert haben. Zudem kommt Simultan-Übersetzung mit iOS 26 – wenn auch vorerst nicht in Deutschland.

Apple AirPods Pro 3: Mit Pulsmesser und Live-Übersetzung
Apple AirPods Pro 3

Das dürfte in der Tat praktisch werden: Apples neue In-Ear-Kopfhörer AirPods Pro 3 können den Puls (Herzfrequenz) direkt im Innenohr messen. Das erlaubt bessere Daten gerade bei Sportler:innen, die mit In-Ear-Kopfhörern trainieren wollen. Aber auch die weiteren Verbesserungen klingen interessant.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Apple AirPods Pro 3 bekommen erstmals einen Herzfrequenzsensor spendiert, der für 50 Sportarten Werte tracken kann.
  • Um den Sitz der AirPods Pro 3 zu verbessern hat Apple über 10.000 verschiedene Ohren gescannt und die Geräte verkleinert.
  • In Zusammenarbeit mit einem iPhone, Apple Intelligence und iOS 26 soll Simulatan-Übersetzung möglich werden – zunächst nur in den USA.
  • Apple will das Active Noice Cancelling (ANC) durch neuartigen Schaumstoff und verbesserte Algorithmen weiter verbessert haben.
  • Laut Apple-eigenen Tests haben die AirPods Pro 3 das beste ANC aller kabellosen In-Ear-Kopfhörer.

Mit Zahlen klingt es am besten: Das Active Noise Cancelling der Apple AirPods Pro 3 sollen doppelt so viele Geräusche herausfiltern wie beim Vorgänger AirPods Pro 2. Und sogar viermal so viele wie bei den AirPods Pro der 1. Generation.

Das will Apple mit einer neuen akustischen Multiport-Architektur geschafft haben, die den Luftstrom genau steuert, der Schallwellen zum Ohr transportiert. Dazu hat Apple das adaptive EQ weiter verbessert. Und auch der Transparenzmodus soll nun etwa Stimmen natürlicher durchleiten.

Zudem setzt Apple nach eigenen Angaben „extrem rauscharme Mikrofone“, computergestütztes Audio und schaumstoffverstärkte Ohreinsätze ein – letzteres freilich für eine verbesserte passive Geräuschunterdrückung. 

Mit 10.000 Ohrenscans und 100.000 Stunden Anwendungsstudien will Apple die Passform der AirPods 3 verbessert haben. Sie sind insgesamt nun auch schlanker und erhalten einen neuen zusätzlichen Aufsatz in XXS-Größe für kleine Ohren. Nach IP57 sind die neuen In-Ears gegen Schweiß und Wasser geschützt.

Mehr Ruhe auch in der Bahn – mit den Apple AirPods Pro 3. (Bild: Apple)
Mehr Ruhe auch in der Bahn – mit den Apple AirPods Pro 3. (Bild: Apple)

Apple demonstrierte auf der Keynote heute Abend außerdem die Simultan-Übersetzung mit Hilfe der AirPods Pro 3 und Apple Intelligence auf einem iPhone mit iOS 26. Besonders gut solle das funktionieren, wenn das Gegenüber auch AirPods Pro 3 trage. Möglich wird die Simultan-Übersetzung auch mit anderen AirPods. Durch die verbesserte Transparenz und das verstärkte ANC sollen sich aber die AirPods Pro 3 besonders dafür eignen.

Update: Laut einem Apple-Support-Dokument soll die Funktion vorerst nicht in der EU funktionieren. Wir vermuten Gründe im Regulationsstreit zwischen Apple und der EU, was auch schon Ursache für eine verspätete Einführung von Apple Intelligence und eine leicht eingeschränkte Nutzung von iOS 26 war.

AirPods Pro 3 werden zum Fitness-Tracker

Die Herzfrequenz-Messung liefert Daten für über 50 Sportarten wie Laufen, HIIT und Yoga. Zusammen mit den Beschleunigungssensoren, GPS und dem Gyroskop sollen die AirPods damit auch Daten über die Bewegung und den Kalorienverbrauch liefern. Sehr interessant: Zumindest bei diesen Sportarten können die AirPods Pro 3 offenbar zum Ersatz für eine Apple Watch werden. Vorausgesetzt, Träger:innen verwenden die Fitness-App auf einem iPhone, zum Beispiel dem neuen iPhone 17.

Und auch die Akkulaufzeit will Apple verbessert haben: Um 33 Prozent gegenüber dem Vorgänger. Damit würden die AirPods Pro 3 acht Stunden länger im ANC-Modus funktionieren.

Die AirPods Pro 3 sind ab dieser Woche vorbestellbar und kommen regulär am 19. September in den Handel.

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