Microsoft bringt mit Windows 8 den Nachfolger seines Erfolgsprodukts Windows 7 auf den Markt. Dabei soll einiges anders, aber alles besser werden.
Eine der grundlegenden Neuerungen ist die Schnelligkeit der Installation, denn eine Vorabversion des neuen Windows 8 schaffte diese in weniger als 8 Minuten. Doch damit nicht genug: Vielmehr bescheinigen manche dem neuen Windows nichts weniger als einen Bruch mit der evolutionären Windows-Entwicklung. Denn mit einem geplanten App-Store begibt sich Microsoft offenbar teilweise auf Apples Spuren.
Dies heißt nichts anderes als einen Wandel vom Geräte-zentrierten hin zum Benutzer-konzentrierten System. Ab jetzt soll der User im Mittelpunkt stehen. Dies zeigt sich beispielsweise auch in der Möglichkeit, persönliche Daten im Netz speichern und damit überall und PC-unabhängig darauf zugreifen zu können.
Angenehm dürfte auch der in Testversionen festgestellte blitzartige Systemstart sein oder die Deaktivierung ungenutzter Programme, was populärerweise enorm Energie spart. Der vollständige Desktop „Wind“ und dessen 3D-Effekte werden allerdings voraussichtlich nur in der leistungsstarken 64-Bit-Version lauffähig sein.
In der Vergangenheit zeigte die Problemlösung bei Windows noch einige Lücken auf, doch nicht mehr bei Windows 8: Probleme sollen hier erstmalig selbstständig erkannt und gelöst werden.
Auch auf die immer wichtiger werdende Frage nach dem Thema Sicherheit hat Microsoft offenbar eine Antwort gefunden: Bei Virenangriffen oder schwerwiegenden Softwareproblemen hilft demnach künftig statt einer aufwändigen Neuinstallation eine einfache Betätigung des Reset-Buttons, der Windows automatisch komplett in die Ausgangssituation zurücksetzen soll.
Microsoft hat mit Windows 8 somit nach heutigem Kenntnisstand ein anwenderfreundlicheres Produkt geschaffen, welches die Nutzer sicherlich begeistern wird. Über neue Fakten zum Veröffentlichungszeitraum und weiteren Windows 8-Features werden wir unsere Leser hier selbstverständlich auf dem Laufenden halten.
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